Präzisionsgummiartikel

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Aktuelles aus unserem Blog

Butyl (IIR) / Brombutyl (BIIR) / Chlorbutyl (CIIR)

14. September 2021

Etwa in den Vierzigern des 20. Jahrhundert wurde Butylkautschuk (kurz: Butyl) von Stand Oil of New Jersey (heute Exxon Mobil) entwickelt und auf den Markt gebracht. Als wichtige Grundlage diente dabei die Entwicklung des Thermoplasts Polyisobutylen (PIB) durch das deutsche Unternehmen BASF.

Butyl ist generell ein recht flexibel einsetzbarer Werkstoff, auf den in der Praxis aber vor allem aufgrund von drei besonderen Eigenschaften zurückgriffen wird: seine niedrige Gasdurchlässigkeit, seine hervorragende Dämpfung über einen breiten Temperaturbereich und seine sehr gute Elastizität bei Kälte. Häufig kommen dabei die Typen Brombutyl oder Chlorbutyl zum Einsatz, wobei der Einfachheit halber oft nur von „Butyl“ gesprochen wird.

Im folgenden Blogbeitrag gehen wir sowohl auf die allgemeinen als auch die besonderen Eigenschaften von Butyl, Brombutyl und Chlorbutyl ein und nennen die wichtigsten Anwendungsfelder.

Die besten Elastomere für Hochtemperaturanwendungen

06. Juli 2021

Wussten Sie, dass übermäßige Hitze Gummimaterialien im Laufe der Zeit beschädigen kann?

Extreme Temperaturen können zu einer Verschlechterung der Leistung und in einigen Fällen zu einem vorzeitigen Ausfall führen. Naturkautschuk beispielsweise sollte niemals in Anwendungen eingesetzt werden, bei denen die Temperatur bei 70 Grad Celsius (158 Grad Fahrenheit) oder höher bleibt.

Was also ist die Alternative? Für Anwendungen, die in hohen Temperaturen stattfinden, können synthetische Gummisorten chemisch so hergestellt werden, dass sie einer Temperatur von über 300 Grad Celsius oder 570 Grad Fahrenheit standhalten.

Wenn Sie ein Gummimaterial benötigen, das hohen Temperaturen standhalten muss, sollten Sie den Einsatz einer der Mischungen in Betracht ziehen, die in diesem Blogeintrag vorgestellt werden. 

Hörverlust – Weit verbreitet, zu wenig beachtet

21. April 2021

Die Beeinträchtigung des Hörvermögens und Hörverlust stellen weltweit ein großes Problem dar, dem nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt wird. Zu dem Schluss kommt die Weltgesundheitsorganisation WHO in ihrem Bericht „Report on Hearing“. Demnach leiden aktuell etwa 1,5 Mrd. Menschen weltweit unter einem verminderten Hörvermögen. 430 Millionen Menschen sind dabei von stärkerem und einschränkendem Hörverlust betroffen. Laut Prognose der WHO soll die Zahl der Menschen mit Hörbeeinträchtigung bis zum Jahr 2050 auf 2,5 Mrd. steigen, wobei 700 Mio. davon eine medizinische Betreuung benötigen werden. Die WHO geht in ihrem Bericht auf das weltweite Ausmaß von Hörbeeinträchtigungen ein, beschreibt kausale und vorbeugende Faktoren von Hörverlust, nennt effektive Maßnahmen sowie Herausforderungen und Lösungen im Gesundheitsbereich. In diesem Blogpost werden wir die wichtigsten Erkenntnisse des Berichts präsentieren.